Binoculers, 22.11., 20 Uhr

November 21st, 2017

binoculersEnglands Psychedelia der sechziger Jahre, der US-amerikanische Dreampop der Gegenwart, die Intimität und Abgründigkeit von Bands wie The Notwist oder Sparklehorse – musikalische Pole, zwischen denen sich Binoculers seit den Anfängen bewegt. „Sun Sounds“, ist das vierte Album der Binoculers-Diskographie – und das zweite in Duo-Formation.

Uralte Synthesizer, Field-Recordings und Soundscapes tauchen das Album in das unwirkliche Licht einer psychedelischen Sonne. Doch es gibt auch Schatten – die oft dunklen und dystopischen Texte des Duos fügen der Musik eine zweite, bildhafte Ebene hinzu.

Eintritt 8 Euro (6 Euro VVK)

Mr Voodoo und die feinen Herren, 18.11., 20 Uhr

November 18th, 2017

voodooMarius Leicht – Hammondorgel
Jens Wunderlich – Schlagzeug
Jörg Piesendel – Saxophon, Harp
Jens Bühring – Gesang

Als im Jahre 1989 Prof. Dr. Günther Jungwandel seine 12 Thesen zum Penisneid an die Tür des Finanzamtes im vogtländischen Plauen heftete, hatte ein gewisser Herr Voodoo, auch im vogtländischen Plauen ansässig, gerade alle Hände voll zu tun, um seine in die Jahre gekommene Hammondorgel wieder zum klingen zu bringen.

Beide hatten mit ihren Vorhaben leider keinen Erfolg. Jungwandels Thesen wurden widerlegt und Herr Voodoo musste die zerlegte Orgel vom Fachmann reparieren lassen. Umso besser aber beherrscht besagter Herr Voodoo das Tasteninstrument aus amerikanischer Produktion.

Allein das Gewicht der Elektroorgel macht Konzertreisen mit der selbigen zu einer anstrengenden Sache, weshalb die Stellen im Voodoo-Orchester lange vakant blieben und Herr Voodoo zusehends vereinsamte.

Die Agentur für Arbeit vermittelte Herrn Voodoo drei anstellungslose Musiker, auch um den Transport seines Instrumentes abzusichern.
Diese feinen Herren leben nun widerwillig mit Herrn Voodoo aber hingebungsvoll ihren Hang zum Jazz aus. Ohne wenn und aber überfällt man hinterrücks gesittete Stücke verschiedenster Genres der populären Musik, entert sie und haut sie unter voodooesker Flagge dem geneigten Hörer um die Ohren…

Die Orgel aber trägt Herr Voodoo weiterhin selbst, da alle anderen für diese Arbeit überqualifiziert und auch nicht motiviert genug sind. Schließlich sind sie Künstler und allesamt sensibel.

Voice Club, 16.11., 20 Uhr

November 16th, 2017

voice-clubFünfzehn Jahre ist es her, seit die sieben Gesangstalente aus Hochfranken erstmals ihre Stimmen erhoben für eine „Show der Stimmen“: Diesen Anlass, den 15. Jahrestag ihrer Gründung, feiert die A-cappella-Gruppe „Voice Club“ jetzt mit einem Auftritt im Galeriehaus.

Seine Ausnahmestellung konnte das Ensemble schon als Vorgruppe einer A-cappella-Institution beweisen: Die weltberühmten „Flying Pickets“ („Only you“) wählten die Hofer Sangeskünstler bei ihrem Gastspiel im Kult-Club „Hirsch“ in Nürnberg zur Vorgruppe: Die drei Frauen und vier Männer aus Hof begeisterten dort vor vollem Haus das Publikum mit ihren Stimmen, ihrem mehrstimmigen Satzgesang und ihrer Bühnenshow. Wo immer der „Voice Club“ um Chefsänger Klaus Rießbeck auftritt in der Region, sorgt das A-cappella-Ensemble für beste Stimmung und für stürmischen Applaus.

Bei den Jubiläums-Konzerten werden die Freunde virtuosen Satz-Gesangs unter anderem Welthits und Klassiker von Gruppen und Künstlern wie Bob Marley, The Beatles, Bee Gees, Frank Sinatra und Abba zu hören bekommen. Stilistisch spannt sich der Bogen der Songs vom Swing über die Klassik bis hin zu aktuellen Pop-Songs. Und zum Hörgenuss gibt’s bei einem „Voice Club“-Auftritt jede Menge Spaß und gute Laune.

Eintritt: 10 Euro

Lesung Michael Kleinherne: „Die Aktion. Zwei Wochen im August“, 15.11., 20 Uhr

November 11th, 2017

die-aktionJules, ein deutscher Informatiker, der früher im Umfeld von Wikileaks aktiv war und nun zurückgezogen in Frankreich lebt, fährt mit seiner amerikanischen Freundin Mona in ein abgelegenes Landhaus in der Provence. Bald darauf treffen zwei weitere Paare dort ein, darunter Paul, ein politischer Aktivist aus Paris. In der scheinbaren Idylle planen sie eine Aktion, um ein Zeichen zu setzen gegen den Umgang mit illegalen Migranten in Frankreich, den so genannten Sans Papiers. Doch die Gruppe findet zu keinem gemeinsamen Handeln. Zunehmend dominieren Eifersucht und Streit die Vorbereitung der Aktion. Mona sondert sich von den anderen ab, Jules und Paul werden zu Gegenspielern. Der Plan droht zu scheitern, die Aktion läuft aus dem Ruder.

Ein Roman über Ideale und politischen Mut, über persönliche Befindlichkeiten und Krisen, über Gewalt und Extremismus.

Michael Kleinherne, 1964 in Westfalen geboren, lebt in Bayern. Er arbeitet dort – nach Promotion und Auslandsaufenthalten – als freier Autor und Journalist sowie als Dozent für Kreatives Schreiben und Englisch. 2002 erhielt er den Reportagepreis der Akademie der
Bayerischen Presse in München. An der Universität Eichstätt-Ingolstadt leitet er das jährliche Festival LiteraPur. 2012 erschien sein Kurzgeschichtenband Drehpause, 2014 die Novelle Daniel. Verschiedene Kurzgeschichten sind in unterschiedlichen Anthologien veröffentlicht worden. 2015 war er auf Einladung der University of Dallas Gastautor am Dallas Goethe Center.

Michael Kleinherne: »Die Aktion. Zwei Wochen im August« erscheint im Bayerischen Poeten-& Belletristik-Verlag, Reichertshofen

Konzert Simon Kempston, 10.11., 20 Uhr

November 3rd, 2017

simon-kempstonEin ausgezeichneter Songwriter und Gitarist im Galeriehaus: Simon Kempston.

Simon Kempston is ‘one of Scotland’s best songwriters’ (The Sunday Herald) and leading fingerstyle guitarists. Simon’s original, distinctive guitar playing is founded upon a complex, finger-picking style which technically reveals his classical training yet is steeped in the history of the folk, blues and celtic traditions and is complemented by Simon’s rich, powerful and compelling clipped vocal style.

An award-winning songwriter and an inspiring, poetic lyricist, Simon’s songs are amongst the most thought-provoking you are likely to hear, often sidestepping the usual themes of love and attraction in favour of offering social commentary and an insight into the everyday lives of people. His love of Celtic landscape coupled with his travels abroad, particularly in Eastern Europe, have also influenced many of his lyrics. Fascinations with architecture and English literature from a young age have further helped in the development of his unique lyrical style.

Simon is a powerful and intense live performer, and his true passion for music and song shines through in his acclaimed shows. Having performed at scores of esteemed venues and festivals in 27 European countries and Canada, including the Edinburgh Festival Fringe (sell-out shows in 2010, 2011 & 2013 – 2016), the Maryport Blues Festival, the Glasgow Jazz Festival, Ronnie Scott’s, Celtic Connections, Sligo Live and Fairport Convention’s Cropredy Festival amongst many others. Simon has also performed live on BBC Radio Stations across the UK, and increasingly on continental music radio stations.

Eintritt 8 Euro (6 Euro VVK)

+++Info+++

Oktober 31st, 2017

Gibt es ein Leben nach den Filmtagen? Wahrscheinlich schon.

Bei uns geht es – nach einer kleinen Verschnaufpause am Dienstag – am Mittwochabend wieder los. Ab 19 Uhr öffnen wir die Eingangstür!

Ein sinnvoller Spin-Off der Filmtage steht dann auch bereit: der GinGin, ein Mix aus Gin und Ginger Ale als Longdrink.

Crowdfunding ist online!

Oktober 23rd, 2017

plakatDas Crowdfunding für den Erhalt des Galeriehauses hat begonnen!

Wer helfen will, die Institution Galeriehaus auf Dauer zu erhalten, der kann bei dieser Aktion seinen Teil beitragen. Es geht schlicht und ergreifend darum: der Verein Cine Center e.V. will das Gebäude erwerben und es für die Zukunft rüsten: es müssen dringende Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, eine Küche muss so gestaltet werden, dass sie den Behörden genügt, sanitäre Einrichtungen brauchen ein grundsätzlich neuen Flair und die Elektrik muss in unser Jahrhundert katapultiert werden.

Wer helfen will – und sei es auch nur im kleinen Umfang – der findet auf hier die Möglichkeit dazu!

Konzert 25 Jahre WHAZZ NOW!?, 20.10. 20 Uhr

Oktober 18th, 2017

whazzNach mehreren mitreißenden Konzerten in Hochfranken wird die Hofer Jazz- Blues- und Soulcombo WHAZZ NOW !? wieder am Freitag, den 20.10.2017 ab 20 Uhr im Galeriehaus in Hof zu Gast sein und ihr ausgewähltes Musikprogramm zum Besten geben.

Das im Kern seit ca. 4 Jahren bestehende Quintett mit Otto Geymeier an den Schlagwerken, Wolfgang Kindelmann an den dicken Saiten, Tizian Hartmann als jung- schwungvoller Neuzugang an den Tasten,

Peter Hofmann am Saxgebläse und Johannes Bodky als Trällerbarde hat bekannte neuarrangierte Jazzsongs, bluesige Nummern und soulige Klänge im Gepäck.
Dabei sein werden zum diesem Anlass auch frühere Mitmusiker als special guests, die den Abend bereichern und krönen werden.

Freut Euch auf diese spezielle Musikmischung, die für eine unterhaltsame und lustvolle Achterbahnfahrt durch die Jazz- , Blues- und Soulgeschichte sorgen wird, wobei Herbie Hancock, Henry Mancini, Ray Charles, George Gershwin, Miles Davis, Joe Henderson, Chick Corea, The Kinks, The Beatles, u. v. a.m. in teils neuem Gewande mit von der Partie sein werden.

Achtung ! Zugaben und rhythmische Klatsch- und Körperbewegungen nicht ausgeschlossen!

Das LeseDing – gratis und sexy, 14.10., 20 Uhr

Oktober 14th, 2017

dingZuhören oder Vorlesen. Open Mike im Galeriehaus. Wer will, kann ans Mikro treten und einen Text zum Besten geben.
Eigenes oder Fremdes. Poesie oder Gebrauchsanleitung, dadaistische Lautmalerei oder Zeitungsartikel, Porno oder
Kochrezept, das Lieblingsbuch aus der Kindheit oder das Tagebuch der Ex: 10 Minuten lang gehört die Bühne DIR!

Ohne Regeln, ohne Wertung, ohne Schmarrn.
Und danach gibt es als Belohnung ein Bier auf‘s Haus!

Moderiert wird der Abend von Michael Böhm und Roland Spranger.

Ausstellungseröffnung „Movies“, Bernhard Springer / Konzert Alfred Hertrich und Wilfried Lichtenberg, 13. Oktober, 20 Uhr

Oktober 9th, 2017

Moviesmovies

Das Galeriehaus zeigt mit dem Münchner Filmemacher und Künstler Bernhard Springer einen „vom Fach“. Er präsentiert mit seiner Ausstellung „movies“ Bilder vom Film und seinem Umfeld. In der Regel fertigt er seine Bilder nur mit Sprühdose und Lackrolle an und bei den gezeigten Arbeiten in Acryl auf Wellpappe an. Sie konfrontieren den Betrachter mit Ausschnitten, Schlüsselszenen und eigenwilligen, interpretierten Ansichten.

Aber nicht nur die Darsteller zeigt Springer, auch das Umfeld der Macher: Die Motion Pictures People, von den Einheimischen „movies“ genannt, waren in der Gründerzeit von Hollywood nicht eben beliebt. Als Anfang der 1910er Jahre immer mehr unabhängige Filmproduktionen von New York andie Westküste nach Kalifornien umzogen, war unter den verschiedenen Orten, an denen sie drehten, auch der kleine Ort Hollywood. Der zählte damals nur ein paar tausend Einwohner und hatte neben einem Sheriffbüro und einer Poststelle nur ein Hotel. In dieser Zeit inszenierten die Filmteams ihre Actionszenen auch im Ort.

Die Bewohner waren anfangs nicht sehr begeistert über die Verfolgungsjagden auf ihrer Mainstreet und die ausgelassenen Gelage nach Drehschluss. In manchen Kneipen hingen als Hinweis auf die unerwünschten Kunden Schilder mit der Inschrift: „No movies“, jetzt der Titel eines Bildes, das Springer eigens für die Ausstellung angefertigt hat und damit die wahre Herkunft des Wortes „movie“ aufdeckt.

Dazu spielt das Jazz- Duo Alfred Hertrich / Wilfried Lichtenberg.

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